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Im beliebten Ferienort Schenna in der Umgebung von Meran wird Sightseeing zum
wahren Kulturgenuß. Dieses malerische Dorf in Südtirol hält für alle
Geschichtsinteressierten zahlreiche Schätze der Vergangenheit bereit. Darunter
das Schloss Schenna, das Mausolum und vier Kirchen. Besonders ansehnlich und
bewundernswert sind die Alte Pfarrkirche, die Neue Pfarrkirche, die
Martinskirche und die St. Georg Kirche.
Schloss Schenna und das
Mausoleum
Um 1845 erwarb Erzherzog Johann von Österreich das
mächtige Schloss
Schenna oberhalb von Meran, welches heute noch im Besitz von dessen Nachkommen
ist. Die Säle und herrschaftlichen Räume samt Waffensammlung, Gemälde- und Portraitgalerie und viele kunsthistorische Objekte aus der
Tiroler Geschichte
können bewundert werden.
Das Mausoleum wurde in den Jahren 1860 bis 1869 als
letzte Ruhestätte für Erzherzog Johann und seine Angehörigen im neugotischen
Stil erbaut und zählt zu den schönsten Sakralbauten der Neugotik. Der Bau
besteht aus rotem Sandstein und Granit aus dem Ifingergebiet.
Die Alte und Neue Pfarrkirche in Schenna
Ganz im Stile der Romanik
wurde im 12. und 13. Jahrhundert die Alte Pfarrkirche von Schenna erbaut. Vier Altäre, vielen
Fresken und ansehnliche Skulpturen schmücken das Kircheninnere. Der Hochaltar
aus der Epoche des Barocks mit den Statuen des Heiligen Franz Xaver und
Johann Nepomuk sind besonders wertvoll.
Die Neue Pfarrkirche von Schenna entstand
zwischen 1914 und 1931 im neugotischen Baustil. Erwähnenswert sind die Statuen
der 12 Apostel im Altarraum, die geschnitzte Kreuzwegstation von Johann Muhry
und die sieben Glocken im 35 m hohen Kirchturm.
Die Martinskirche
und die St. Georg Kirche
Die aus dem 12. Jahrhundert stammende
Martinskirche ist die älteste Sehenswürdigkeit Schennas. Heute dient sie als Auferstehungskapelle.
Im malerischen Weiler St. Georgen steht die aus dem 12. und 13. Jahrhundert
liebevoll gepflegte St. Georg Kirche mit einem Flügelaltar aus der Gotik und
schönen Fresken aus dem 14. Jahrhundert.